Barbara Unterberger

Geb. 1960 in Innsbruck
Mutter von 2 erwachsenen Söhnen
Intensive Auseinandersetzung mit Jin Shin Jyutsu® seit 1997
Praktikerin, Lehrerin, Organisatorin


Auf der Suche

Auf der Suche nach Lösungen für mein persönliches gesundheitliches Problem seit meinem 26. Lebensjahr (rheumatoide, chronische Erkrankung), fand ich im Jahre 1997 die Methode des Jin Shin Jyutsu. Ich sehe mich heute als Vorbild und Moderator des Selbsthilfeprozesses meiner Schüler und Klienten.

Viele von Ihnen werden einen Zustand kennen, in dem sie nur noch funktionieren und einfach weitermachen ohne Zeit zu haben in sich hinein zu hören oder hinein zu fühlen.

In meinem Leben gab es viele solche Stunden und Tage an denen ich mich gerade mal so über Wasser hielt, wahrgenommen habe ich nichts mehr. Ist Ihnen dieser Zustand auch bekannt?

Ich habe gelernt, dass wahre Gesundheit in meinem Kopf beginnt, meinem Bewusstsein – meiner Seele, wenn Sie so wollen. Denn tief in mir weiß ich genau, was gut für mich ist und was nicht. Aber es gab und gibt auch heute manchmal noch Zeiten, in denen ich etwas tue, was mir nicht gut tut.

 

Verbindung schaffen

Ich kenne viele Menschen, die sich selbst Raum und Zeit geben, um in sich hinein zu hören, um mit sich selbst  die Verbindung zu ihrer inneren Tiefe nicht zu verlieren. Aus dieser inneren Tiefe steigen dann heilsame Gedanken ins Bewusstsein auf. In dieser inneren Tiefe wohnt das feine Gespür. Im unfokussierten, subtilen „Hineinfühlen“ entstehen geniale Einfälle und echte Wahrheiten.

Manche Menschen erreichen diesen Bewusstseinszustand, wenn sie ruhig am Meer sitzen oder durch die Landschaft laufen, manche Meditieren oder erklimmen einen hohen Berg …

Ich persönlich habe Jin Shin Jyutsu gewählt, erlernt und übe es täglich aus, um diesen Zustand zu erlangen bzw. zu erhalten. Ich habe erfahren, wenn ich mich nicht um mein Innerstes kümmere, habe ich die Verbindung zu meiner Regenerationskraft verloren, und es schlägt mir dann manchmal sprichwörtlich „auf den Magen“ oder ein anderes „psychosomatisches“ Zielorgan.

 

Wahrnehmen was ist

Eine wesentliche Kategorie des Jin Shin Jyutsu® – Konzeptes ist die Wahrnehmung, hier besonders die Selbst-Wahrnehmung. Wahrnehmung ist demnach kein passiver, sondern ein aktiver, schöpferischer Prozess.

Beim Vorrang des Tastens (Berührens) wird deutlich, dass Wahrnehmung und Selbst-Wahrnehmung eng miteinander verwoben sind und aufeinander verweisen.

 

Eine laute Zeit

Für mich ist es wichtig meine innere Stimme, das Gespür, das tief in jedem Menschen verankert ist, zu stimulieren. Heutzutage ist es jedoch schwierig, diese Stimme zu hören. Überall ist es hektisch und laut. Wir alle haben so viel zu tun.

Sind wir glücklich damit? Sind wir in unserer vollen Kraft?

Jeder Einzelne von uns kann etwas bewirken! Denn die innere Stimme ist so etwas wie ein Diskurs, den wir mit uns selbst führen, ein Anknüpfen an unser urinnerstes SEIN.

Krankhaftes Alltagsverhalten, ungesunde Ernährung, Gespür verloren! Früh pflanzen wir selbst den Samen für eine spätere Erkrankung. Wir treiben schonungslos dem Burn-out entgegen!

 

Die Zeiten ändern sich – Angebote auch

Meine Oma hat mir noch „Essigpatscherl“ gemacht, welche die Selbstheilung ausreichend stimulierten. Warum heute nicht auf Tai-Chi der Chinesen, Yoga oder die Meditation zurückgreifen? Wahrscheinlich haben wir verlernt selbstverantwortlich zu handeln.

Der Mensch braucht mehr Freude und Leichtigkeit in seinem Leben und Instrumente, um sich selbst, seinem inneren Kern, wieder näher zu kommen.

 

Halte ein! Höre hin! Schaue nach innen!

Was Du fühlst ist deine Spannung. Der Körper ist der Spiegel unserer Gedanken! Lausche und Höre!

„Der Körper ist der Hüter unserer Wahrheit,  weil er die Erfahrung unseres ganzen Lebens in sich trägt und dafür sorgt, dass wir mit der Wahrheit unseres Organismus leben können. Er zwingt uns mit Hilfe der Symptome, diese Wahrheit auch kognitiv zuzulassen.“ (Zitat Alice Miller, 2004)

 

Haben Sie Ihren persönlichen Weg zur Entspannung schon gefunden?

 

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